Die Idee . . .

Warum die PV-Anlage überwacht werden sollte - und was es bringt

 

Die Überwachung einer PV-Anlage kostet Geld.

Es muss ein Datenlogger gekauft und eingerichtet werden.

Überwacht man nicht über einen Fernwartungsvertrag kostet es auch Zeit und Disziplin bei der täglichen Kontrolle.

 

"Das kann ich mir sparen, da kümmere ich mich schon selbst drum" hörte ich öfter, als ich noch Photovoltaikanlagen geplant und verkauft habe. Leider verfliegt die Begeisterung nach einiger Zeit und die Anlage ist wie ein Auto ohne Armaturenbrett im Blindflug.

 

Seitdem habe ich in meiner langjährigen Praxis als Photovoltaikgutachter und Portalbetreiber nicht selten alte Kunden wiedergetroffen die ein Schadens- oder Ausfallgutachten brauchten.

Wieso ?

Es gab Schäden die - teilweise über Jahre - unentdeckt blieben.

Die leider weitverbreiteten Verkäufersprüche, dass eine PV-Anlage keinerlei Wartung benötige, haben sich halt nicht erfüllt.

Jede Technik benötigt Wartung und Kontrolle.

 

 Typische Ursachen für unentdeckte Schäden

  • defekte Leistungsteile eines Wechselrichters (dabei keine Störanzeie am Gerät selbst),WR-Ausfall-zeitweise
  • Module haben Schäden die den Wechselrichter über Stunden lahmlegen (z.B. Riso-Fehler),
  • Steckverbinder waren ausgebrannt ("kompatibel" ist nicht "gleich"),
  • Kabelschäden durch Marder,
  • Überspannungsereignisse blieben unentdeckt,
  • so geht es munter weiter . . .

 Aber auch Verschattungen ändern sich über die Jahre - Bäume wachsen doch zum Himmel.

 

Was es bringt

Gemessen an den Anlagenkosten ist eine Anlagenüberwachung bei solchen Störungsursachen rentabel.

Bei ansonsten unentdeckten Störungsursachen sind bei einer professionellen Überwachung die Kosten schnell wieder hereingeholt.

Der Partner für die Fernüberwachung kann auch nicht relevante Meldungen von echten Fehlern unterscheiden.

 

Das Alter lügt nicht !

Bei älteren PV-Anlagen steigt die Fehlerrate an.

Gleichzeitig sind bei diesen Anlagen wegen der höheren Vergütung die Ausfallschäden größer.